Eine Aktion der  STUTTGARTER JUGENDHAUS  GESELLSCHAFT

in Zusammenarbeit mit dem Garten- Friedhofs- und Forstamt der Landeshauptstadt Stuttgart und Kooperationspartnern

Wald – Gestalten ´18                    Im Feuerbacher Tal  Künstlerische Objekte in der Natur

Thomas Schäberle                        Hohe Straße 9                          70174 Stuttgart                www.wald-gestalten.de

Projektskizze

 

 

Was ist „Waldgestalten“?

Seit 2004 veranstaltet die Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft alle 2 Jahre das Projekt „Waldgestalten“. Stuttgarter Kinder und Jugendliche gestalten im Stadtwald künstlerische Objekte aus Naturmaterialien. Diese Objekte können vor Ort mit vorgefundenen Naturmaterialien im Stile der Kunstrichtung Land Art gestaltet werden. Es ist für die Teilnehmer möglich, Objekte z.B. in ihrer Einrichtung oder Schule zu bauen und an einem geeigneten Ort z.B. an einem Wegesrand aufzustellen.

 

Diese Kunstwerke werden über mehrere Wochen im Wald ausgestellt.  

Bei dem Projekt soll kreatives Gestalten mit und aus Natur-materialien inmitten der Natur angeregt und gefördert werden, um die Natur im Wald wahrzunehmen und zu erleben.

In diesem Jahr möchten wir als Anregung das Thema

 

„Tiere und ihre Behausungen“

vorgeben.

 

Es können natürlich auch ganz freie Waldgestalten“ entstehen.

Das Projekt findet im Feuerbacher Wald zwischen Feuerbach und Botnang statt.

Mitmachen können Kindergärten, Schulklassen, Kindereinrichtungen, Jugendhäuser und andere Einrichtungen.

Ab Ende April können die einzelnen Gruppen ein bis mehrere Male zu ihrem ausgewählten Platz entlang des vorgegebenen Weges gehen, um dort nach ihren Vorstellungen und Fähigkeiten kleine bis größere Objekte zu gestalten.

Die Ausstellung startet am 12. Juli mit einem kleinen Fest und einem Rundgang.

Die Teilnehmergruppen dokumentieren ihren Produktionsprozess und stellen die Fotos und Materialien für die Dokumentation zur Verfügung. Daraus entsteht eine Fotosammlung im Plakatformat mit ökologischen Bildungsinhalten, Pressestimmen und Daten.

Neben Erziehern und Lehrern werden die Kinder von Künstlern in ihrem Schaffen ideenreich begleitet. Das Team von Waldgestalten unterstützt und berät hier sehr gerne.

Zeitlicher Ablauf

 

-       Arbeiten im Wald ab dem 23.04.2018

-       Letzter Termin zum Handanlegen zur Vorbereitung der Ausstellung ist der 11. Juli

-       Eröffnung am Donnerstag 12.07.2018

Während der Zeit vom 12.Juli  – 29. September sollen Veranstaltungen, z. B. in Form eines Sommerferienprogramms, die Ausstellung begleiten.

Die Ausstellung endet am 29 September. Mit Ende der Ausstellung müssen alle Werke wieder abgebaut werden.

 

 

Was sind die Ziele, Absichten von Waldgestalten?

Das Projekt „Waldgestalten“ möchte durch das Gestalten im Wald künstlerische Aktivitäten mit Ökologie verbinden. Es möchte aufgreifen, was in jedem Menschen veranlagt ist: die Freude am künstlerischen Schaffen als auch die Liebe zur Natur. Bei den Heranwachsenden sollen die Sinne und die Wahrnehmungen geschult werden, die Konzentration gefördert, die Motivation erhalten bzw. geweckt werden. Im gemeinsamen Tun sollen Dialoge entstehen. Diese sollen Basis werden für Kommunikation und Kooperation. Während des kreativen Gestaltens in der Natur wird auch die Konzentration geschult. Die Teilnehmenden können in einen sogenannten „Flow“ kommen, d. h. über ihr Tun Raum und Zeit vergessen.

Bei der Auseinandersetzung mit den Fragen zum Vorkommen von Tieren und Pflanzen im entsprechenden Waldstück wird das ökologische Bewusstsein geschult.

Wie stellen wir uns die Durchführung vor?

Auch wenn wir dieses Jahr das Unterthema „Tiere und ihre Behausungen“ ausgewählt haben, sollen der Fantasie und Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt werden, abgesehen von den Grenzen, die sich durch den Naturschutz und die Bestimmungen des Forstamts ergeben. Jeder Teilnehmer wird für voll genommen, jeder kann etwas beitragen und zeigen, was in ihm steckt.

Fragen wie „Wie ist das Gelände?“, „Welche Pflanzen kommen vor?“, „Was finden wir vor?“ (Samen, Früchte, Moos, Baumstümpfe, Stöcke, Stöckchen, Gras, Steine) oder „Auf welche Tiere muss Rücksicht genommen werden?“, bieten sich vor Beginn der Aktivitäten an, um achtsam an das Thema heranzugehen. Diese Fragen dienen auch der ersten Ideenfindung.

Was wollen wir bauen – was ist es geworden?

ere, die in dem Gebiet tatsächlich vorkommen (entweder Tiere und/oder ihre Behausungen mit Naturmaterialien darstellen).

·      zz.B. Kobel, Nester, Höhlen, Häuser, Spinnennetze

·      BBienenhotel (eignet sich auch für das Arbeiten in den Einrichtungen)

·      EElementarwesen/Phantasiewesen (Zwerge, Elfen, „No-Name“-Wesen)

·      EExotische Tiere (z. B. Krokodile, Paradiesvögel etc.)

·      EErstellen eines Barfußpfades

·      eetc.

Neben allen kreativen Freiräumen gibt es jedoch auch einige Bau- und Spielregeln, die beachtet werden müssen, damit weder die Natur beschädigt, noch die Teilnehmenden gefährdet werden

 

      Es dürfen nur Naturmaterialien verwendet werden. Dazu zählen auch Naturschnüre, Seile, Bast und alle naturbelassenen oder mit unbedenklichen Farben gefärbten Stoffe.

      Natürlich gewonnene Farbpigmente können mit Leinöl oder anderen organischen Bindemitteln angerührt werden.

      Als Klebstoffe können Quark, Wasser mit Mehl, Lederleim oder Knochenleim verwendet werden.

      Die Wege müssen freigehalten werden. Es dürfen keine Hindernisse auf den Wegen geschaffen werden. Die Objekte dürfen keine Fallen für Wildtiere werden.

      Objekte, die so beschaffen sind, dass sie beim Einsturz oder Umfallen Menschen verletzen könnten, sollen in ausreichendem Abstand zu den Wegen aufgestellt werden. Aufbau der Kunstwerke max. 5 m abseits des Waldweges.

      Keine Pflanzen beschädigen oder Tiere verletzen.

      Orte mit natürlichen Gefahren (Bäume mit Totästen,
schiefstehende Bäume, ungesichertes Altholz etc.) meiden.

      Anweisungen von Mitarbeitern des Forstamtes bitte Folge leisten.

 

Eure/Ihre Fragen beantworten gerne:

Thomas Schäberle 01788957565

Carola Eckhardt-Britt und Jörg Eckhardt 01639169345

www.wald-gestalten.de